Laserdrucker Test 2013/2014: Hier finden Sie die besten Geräte!

Laserdrucker bieten viele Vorteile: Langhaltende Dokumente, zügige Ausdrucke, geringe Druckkosten. Zwar sind Laserdrucker in der Anschaffung meist teurer als herkömmliche Tintenmodelle, die Folgekosten sind dafür um ein Vielfaches geringer. Damit Sie beim Kauf die richtige Wahl treffen, haben wir die aktuellen Geräte anhand verschiedener Gesichtspunkte verglichen: Tintenverbrauch, Bedienoberfläche, Preis-Leistung, Display und Ausstattungsmerkmale. Aber auch die Druckgeschwindigkeit und die Benutzerführung wurden genauer unter die Lupe genommen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der besten Modelle.

Top 4 der Schwarzweiß-Laserdrucker

HP LaserJet Pro P1102w

4.2 von 5 Sternen (377 Stimmen)

EUR 89,00

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Brother HL-2250DN

4.3 von 5 Sternen (610 Stimmen)

EUR 91,90

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Samsung ML-2165W

4.2 von 5 Sternen (286 Stimmen)

EUR 185,00

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Brother HL-2130G1

4.3 von 5 Sternen (610 Stimmen)

EUR 74,95

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Top 4 der Farblaserdrucker

Brother HL-4150CDNG1

4.3 von 5 Sternen (111 Stimmen)

EUR 279,45

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Samsung CLP-365W

3.9 von 5 Sternen (190 Stimmen)

EUR 151,90

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Brother HL-3040 CNG1

4.3 von 5 Sternen (208 Stimmen)

EUR 162,50

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Dell C1660w

4.4 von 5 Sternen (422 Stimmen)

EUR 122,00

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Top 4 der Multifunktions-Laserdrucker

Samsung CLX-3305FN

3.9 von 5 Sternen (327 Stimmen)

EUR 352,90

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Brother MFC-7360N

4.3 von 5 Sternen (466 Stimmen)

EUR 135,90

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HP LaserJet Pro 100

4.2 von 5 Sternen (193 Stimmen)

EUR 446,34

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Brother DCP-7055W

4.4 von 5 Sternen (496 Stimmen)

EUR 112,99

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Wie wähle ich den richtigen Laserdrucker? Ein Ratgeber

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Laserdrucker werden immer günstiger, aber der ganz große Durchbruch ist den Toner-basierten Multifunktionsgeräten bislang verwehrt geblieben. Wer dennoch vom Tintenstrahldrucker zu einem Laser-Modell umschwenken möchte, sollte sich den folgenden Ratgeber genauer anschauen, denn wir geben Antworten auf die häufigsten Fragen in Verbindung mit Laserdruckern und worauf beim Kauf geachtet werden sollte.

Auswahl Wie schnell arbeitet der Laserdrucker?

Wer den Laserdrucker nicht nur privat für den hin und wieder anfallenden Papierkram nutzt, sollte sich beim beruflichen Einsatz nach einem möglichst schnellen Modell umsehen. Im Vergleich zu herkömmlichen Tintenstrahldruckern sind die Laserdrucker ohnehin deutlich flotter bei der Arbeit: So können, je nach Modell, in einigen Minuten Hunderte von Seiten ausgedruckt werden. Außerdem bieten sie eine extrem hohe Schärfe bei gedrucktem Text, was von Tintenstrahlmodellen ebenfalls nur dann behauptet werden kann, wenn es sich um sehr hochwertige Modelle handelt.

▪ Wird nur Schwarz-Weiß-Druck oder auch Farbe benötigt?

Wenn im alltäglichen Bedarf nur der Druck von Dokumenten ohne Farbanteile benötigt wird, empfiehlt sich der Griff zu Laserdruckern, die den Farbdruck gar nicht erst beherrschen. Die gesparten Folgekosten werden sich in den kommenden Monaten und Jahren nämlich zu einer doch nennenswerten Summe ansammeln. Außerdem kosten brauchbare Farbdrucker aus dem Laser-Segment gleich 150 Euro und mehr, so dass der Kauf hier tatsächlich wohlüberlegt sein will. Eine sinnvolle Alternative wäre etwa die Anschaffung eines Schwarz-Weiß-Laserdruckers zusammen mit einem separaten Tintenstrahldrucker für farbige Ausdrucke.

Spielt der Fotodruck eine Rolle?

Dies gilt als echte Schwachstelle der meisten Laserdrucker, die nicht explizit auf den Druck für Fotos ausgelegt sind. Zwar produzieren diese Geräte enorm scharfe Bilder, doch gleichzeitig legt sich häufig ein dünnes Pixelraster über die fertigen Fotos. Für Fotos ist das denkbar ungeeignet. Wer also aus irgendeinem Grund unbedingt auf einen Laserdrucker für Fotos setzen möchte, sollte sich vorher kompetente Testberichte des Geräts ansehen, die auch auf dieses Anwendungsfeld eingehen – denn sonst macht der Druck am Ende nur halb so viel Spaß.

Greife ich zum teuren oder günstigen Modell?

Gerade bei Laserdruckern herrscht ein harter Wettbewerb, und so gibt es teilweise technisch recht identische aussehende Modelle für deutlich unterschiedliche Preise zu kaufen. In diesem Fall gilt als Faustregel, dass der teure Laserdrucker meist die sinnvollere Investition darstellt. Der Großteil der Kosten entsteht ohnehin erst in den kommenden Monaten und Jahren, weswegen einmalig gesparten 20 Euro kein hoher Wert beigemessen werden sollte. Die höheren Preise für das Gerät an sich werden nämlich normalerweise in höherwertige Materialen gesteckt, welche wiederum günstigere Seitenpreise produzieren können.

Laserdrucker Duplex-Druck für schnelle Ausdrucke

Studenten oder Personen in Berufen, die täglich sehr viel Papier produzieren, können mit einem Duplex-Drucker Zeit sparen. Diese Geräte bedrucken sowohl die Vorder- als auch Rückseite eines Blattes gleichzeitig in beidseitig hoher Qualität, was die zu erwartende Zeit für das Drucken effektiv genau halbiert. Auch verursacht dieses Druckverfahren keine steigenden Kosten oder Qualitätseinbußen, so dass sich insbesondere Anwender in der Heimarbeit oder auch kleine Büros in Unternehmen unbedingt nach einem Laserdrucker umschauen sollten, der auch den Duplex-Druck beherrscht.

Moderne Technologien für den Laserdrucker

Da wir inzwischen umringt von Smartphones und Tablet-PCs leben, verwundert es nicht, dass auch die Hersteller der Laserdrucker diese Geräte in ihre Modelle integrieren. Gut ausgestattete Geräte können beispielsweise auch mit einer App vom Handy aus bedient werden. Per WLAN-Verbindung können dann Ausdrucke in Auftrag gegeben werden, ohne sich auch nur im selben Raum zu befinden. Das funktioniert generell mit allen Geräten, die netzwerkfähig sind – also auch mit Computern oder Notebooks. In einen Laserdrucker ohne WLAN-Fähigkeit sollte heutzutage wahrscheinlich kein Geld mehr investiert werden.

Und was ist mit der Gesundheit?

Hartnäckig hielt sich über Jahre oder gar Jahrzehnte die Auffassung, dass Laserdrucker aufgrund der Tonerpartikel gesundheitsschädlich sein könnten. Beim direkten Einatmen des Toners könnte das wohl stimmen – aber wer macht das schon? Der alltägliche Einsatz eines Laserdruckers ist jedenfalls nicht „gefährlicher“ als der Umgang mit einem Tintenstrahldrucker. Provozieren muss man es aber auch nicht: Der feine Staub kann sich natürlich auf Speisen oder Getränke niederlegen, so dass möglichst nicht in einem Raum gegessen und gedruckt werden sollte.

Fazit: Der Kauf kann sich lohnen – muss es aber nicht

Laserdrucker sind noch immer deutlich teurer als vergleichbare Tintenstrahldrucker und werden daher weiterhin einen eher schweren Stand gegen diese etablierten Modelle haben. Dennoch gilt, dass mit ausreichenden finanziellen Mitteln der Griff zum Laserdrucker fast immer vorzuziehen ist – denn die Ergebnisse sowohl hinsichtlich der Qualität als auch in Bezug auf die Folgekosten sprechen für sich.

Checkliste für den Kauf eines Laserdruckers:

  • Mit welcher Geschwindigkeit arbeitet der Laserdrucker?
  • Soll nur in schwarz-weiß oder auch in Farbe gedruckt werden?
  • Sind neben dem Drucken auch Kopier- und Scanfunktionen gewünscht?
  • Wird der Laserdrucker auch für Fotoausdrucke verwendet?
  • Wie groß ist das Budget für eine Neuanschaffung?
  • Soll der Laserdrucker über eine Duplexfunktion verfügen?
  • Ist die Fähigkeit zum kabellosen Druck per Wlan gegeben?
  • Kann die Material- und Verarbeitungsqualität überzeugen?
  • Ist ein klar leserliches Display vorhanden?