Testbericht: Dell C1660w Laserdrucker Test

Günstiger Farblaserdrucker für den Privatbereich

Beim Dell C1660w handelt es sich um eine interessante, da sehr preisgünstige Lösung für kleine Büros oder den Heimanwenderbereich. Der Multifunktionsdrucker kann keine echten Highlights setzen, aber das möchte er auch gar nicht. Stattdessen steht eine möglichst billige Bereitstellung aller wichtigen Funktionen im Vordergrund.
Dell Laserdrucker

Kleiner Drucker, schlichte Ausstattung

Aufstellbar ist der Dell C1660w beinahe überall: 52,5 * 43,1 Zentimeter Grundfläche sowie eine Höhe von 22,5 Zentimetern sind zusammen mit dem rechteckigen Äußeren genügend Gründe, um das Gerät auch auf kompakten Schreibtischen unterbringen zu können. Trotzdem fasst das Papierfach bis zu 150 Seiten, bevor nachgeladen werden muss, was für den beschriebenen Bereich aus Kleinbüros und Privatnutzung ausreichen sollte. Beim Komfort müssen für den Preis des Druckers einige kleine Abstriche gemacht werden: Ein Netzwerkanschluss ist nicht vorhanden, so dass nur WLAN oder der USB-Anschluss verfügbar sind. Auch ist es nicht möglich, USB-Sticks direkt an den Dell C1660w zu stöpseln, um von dort aus zu drucken. Wer diese Features nicht benötigt, darf natürlich zugreifen, aber ausstattungstechnisch hat das US-amerikanische Unternehmen hier wirklich auf allerkleinster Sparflamme gekocht.
Dell Laserdrucker Test

Alternative Lösung für den Farbdruck

Bei der Qualität liefert der Dell C1660w Laserdrucker ein paradoxes Bild ab: Ausgerechnet der Textdruck zählt nicht unbedingt zu den Stärken des Druckers. Die Qualität geht zwar vollkommen in Ordnung und ist für den Büro- und Privatbedarf ausreichend, aber wahrscheinlich wird niemand angesichts der Texte in Jubelschreie ausbrechen. Stattdessen scheint das Gerät eine Stärke für den Farbdruck zu haben, denn farbige Grafiken wirken sehr satt und farbecht, nur beim Schwarzwert wurden keine optimalen Resultate erzielt. Für einen Laserdrucker, der im Handel für weniger als 100 Euro über den Ladentisch geht, ist das eine ebenso verblüffende wie willkommene Überraschung. Nur Fotos sollten dem Dell C1660w, wie sehr vielen anderen Laserdruckern auch, nicht zugemutet werden.

Standardmäßige Funktionen, sparsame Ausstattung

In Sachen Ausstattung ist der Dell C1660w zwar nur Durchschnitt, beim niedrigen Kaufpreis ist dies allerdings gerechtfertigt. So ist eine USB 2.0 Hi-Speed Schnittstelle an der Gehäuse Außenseite angebracht, womit Dokumente ohne Verwendung eines Computers zu Papier gebracht werden können. Ein Einzelblatteinzug ermöglicht die Verwendung diverser Medientypen – Etiketten, Umschläge, Urkunden etc. Die verbaute Papierkassette fasst 250 Blatt. Eine Wlan-Schnittstelle oder Duplex-Einheit sind nicht vorhanden.

Preis-Leistungs-Empfehlung trotz Folgekosten

Bei den Folgekosten sollten keine Wunder erwartet werden: 3,2 Cent pro Schwarzweiß-Druck sind sehr viel, während 17,1 Cent pro farbiger Seite wiederum ein gutes Resultat sind. Dabei wirft der Dell C1660w zwölf Seiten pro Minute ohne Farbe aus, beim Einsatz der farbigen Tonerkartuschen bleiben noch immer recht gute zehn Seiten pro Minute übrig. Der Duplex-Druck wird hingegen nicht unterstützt. Abschließend darf ein Wort zum Preis natürlich nicht fehlen: Für weniger als 100 Euro dringt der Drucker schon fast in die Bereiche von Tintenstrahlgeräten vor. Wer einen günstigen Einstieg in diese alternative Welt der Multifunktionsgeräte sucht und dabei ein Modell mit einem möglichst guten Preis-Leistungs-Verhältnis kaufen möchte, findet hier vielleicht einen Volltreffer.

Unser Fazit: Für wen empfiehlt sich der Dell C1660w?

Nein, der Dell C1660w kann nicht viel, aber die wenigen Einsatzbereich und die sparsame Ausstattung werden durch einen extrem günstigen Preis wieder relativiert. Der durchschnittliche Anwender dürfte von den erwähnten Nachteilen nämlich nichts mitbekommen und sich damit einen vollkommen ausreichenden Farblaserdrucker ohne wirklich eklatante Fehltritte ins Haus holen.