Unser Farblaserdrucker Test 2015 – die Testsieger

Laserdrucker sind eine sehr feine Sache. Sie sind recht leise und überzeugen zudem mit einer sehr guten Druckqualität. Aber natürlich gibt es auch hier Unterschiede. Im folgenden Text nehmen wir mehrere Farblaser-Drucker unter die Lupe und stellen sowohl Vor- als auch Nachteile der einzelnen Modelle heraus.

1.
HP LaserJet Pro 200 M276nw e-All-in-One
Farblaser Multifunktionsdrucker (A4, Drucker, Scanner,
Kopierer, Wlan, Ethernet, USB, 600x600)
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2
Brother MFC-9142CDN Kompaktes 4-in-1 Multifunktionsgerät
Farblaser (Duplex-Laserdrucker, Kopierer, Scanner, Fax,
2400x600 dpi, USB 2.0, LAN) dunkelgrau
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3
HP LaserJet Pro 200 M276n e-All-in-One
Farblaser Multifunktionsdrucker (A4, Drucker, Scanner, Kopierer, Fax,
Ethernet, USB, 600x600)
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4
Dell C1660w LED-Farblaserdrucker
(600x600dpi, USB, WLAN)
12 Seiten pro Minute Schnelle, unkomplizierte WLAN-Einrichtung
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5
Samsung Xpress C460W/TEG NFC-
Multifunktionsgerät Duplex-Laserdrucker, Kopierer, Scanner, Fax,
2400x600 dpi, USB 2.0, LAN
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HP LaserJet Pro 200 M276nw e-All-in-One Farblaser Multifunktionsdrucker


Bei dem HP LaserJet Pro 200 handelt es sich um einen relativ kompakten AIO-Multifunktions-Laserdrucker. Er ist unser Testsieger im großem Farblaserdrucker Test 2015. Das Gerät ist mit vielen nützlichen Funktionen ausgestattet, die nicht nur für den privaten Gebrauch geeignet sind, sondern auch für den professionellen Einsatz in Büros. Gerade in der Bürowelt ist eine schnelle und reibungslose Kommunikation gefragt, in der die WLAN-und Ethernet-Funktionen dieses Geräts sicherlich ein großer Pluspunkt sind. Ebenfalls gut: Die entsprechende Installation erfolgt komfortabel ohne Kabel. Doch nicht nur hier kann der HP LaserJet Pro 200 überzeugen. Allein schon die eigentliche Installation gestaltet sich einfach. Sobald das Gerät vom Rechner erkannt wird, erfolgt die Installation der Gerätetreiber und der Basis-Software automatisch. Wer allerdings auf spezielle Programme Wert legt, muss dann doch zur CD greifen.

Das Farblaserdrucker Testsieger kommt mit einem Touchscreen daher, der sich leicht bedienen lässt. Außerdem lassen sich nicht nur Inhalte vom PC aus drucken oder faxen. Auch Dokumente, die sich auf einem USB-Stick befinden, können verarbeitet werden. Bei der Druckgeschwindigkeit kann das Gerät zwar nicht vollständig auf ganzer Linie punkten, aber für den Einsatz in kleineren Büros oder dem Home Office ist dieses AIO-Gerät allemal geeignet. Das Kopieren von Dokumenten geht relativ flott von der Hand, ein Farbscan kann dagegen schon einmal etwas dauern. In puncto Qualität vollbringt das Gerät ebenfalls keine Wunderdinge, aber auch hier reichen die Ergebnisse für den Büroeinsatz locker aus.

Was den Verbrauch angeht, bewegt sich der HP LaserJet Pro 200 im soliden Mittelfeld. Dies gilt sowohl für den Preis pro (Farb) Seite als auch für den Stromverbrauch. Zufriedenstellend ist die Lautstärke dieses Geräts, die im Energiesparmodus noch einmal geringer ausfällt. Unterm Strich erhält der User hier professionelles Gerät, das in Büros oder Home Offices zuverlässig seinen Dienst verrichtet und ein gutes Preis/Leistungsverhältnis mitbringt.

Brother MFC-9142CDN


Unsere Nummer 2 im Farblaserdrucker Test ist ebenfalls ein Mitbewerber in der Riege der recht kompakten AIO-Laserdrucker ist der Brother MFC-9142CDN. Das Gerät lässt sich bequem per LAN in ein Netzwerk einbinden und verfügt über einen Farb-Touchscreen mit einer Größe von 9,3 Zentimetern. So ist ein gutes Ablesen und Anwählen der Funktionen möglich. Stichwort Funktionen: Der Brother MFC-9142CDN kommt zum Beispiel mit einer Duplex-Funktion daher. So lassen sich bequem beidseitige Ausdrucke erstellen. Das spart unter anderem eine Menge Papier und ist eine oft unterschätzte Funktion bei Druckern. Die Duplex-Funktion ist bei Scan- und Kopierfunktion ebenfalls vorhanden. Durch die hohe Druckauflösung liefert das Gerät brillante Ergebnisse. Ebenfalls an Bord ist ein Faxgerät, welches auch über die Duplex-Funktion verfügt.

Positiv beim Brother MFC-9142 ist die Funktion, dass sich Kopien verkleinern und vergrößern lassen. So kann der User zum Beispiel ein Dokument auf 25 Prozent verkleinern oder auf bis zu 400 Prozent vergrößern. Diese Anpassung ist zudem in bequemen ein-Prozent-Schritten möglich. Ebenfalls gelungen: Das Gerät verfügt über einen automatischen Dokumenteneinzug mit einem Fassungsvermögen von bis zu 35 Blatt Papier. In der Kassette finden bis zu 250 Blatt Platz.

Der Drucker erfreut sich gerade bei Usern, die in einem Home Office tätig sind, großer Beliebtheit. Auch für Privatanwender ist dieses Modell durchaus interessant, auch wenn er natürlich nicht ganz so ein sattes Druckbild liefert, wie es ein spezieller Tintenstrahldrucker könnte. Für den oben beschriebenen Einsatz ist das Gerät allemal eine im Preis/Leistungsverhältnis gute Wahl, die nicht zuletzt aufgrund ihrer Duplex-Funktion viele Anhänger findet.

HP LaserJet Pro 200 M276n


Dieses LaserJet-Modell aus dem Hause HP ist der kleine Bruder des Pro 200 M276n. In vielen Punkten verfügt dieses Gerät über die gleichen Funktionen wie das „kleinere“ Modell, jedoch gibt es auch gravierende Unterschiede. Zum Beispiel fehlen hier der WLAN-Direct-Druck und die Wireless-Funktion an sich. Ansonsten kann das Modell im Wesentlichen mit dem größeren Verwandten mithalten. Es verfügt ebenfalls über Scan-, Kopier- und Faxfunktion. Auch das HP-eigene Smart-Install-System ist hier inklusive. Mithilfe dieses Systems installieren sich die Druckertreiber nach der Verbindung zum Rechner von selbst, ohne dass eine externe Installations-CD benötigt wird. Positiv ist bei diesem Modell ebenfalls die Tatsache, dass auch Dokumente zum Beispiel von USB-Sticks verarbeitet werden können, ohne dass der Rechner hierzu angeschaltet werden muss. Für kleinere Büros ist dieses Modell definitiv geeignet. Auch der Einsatz in einem Home Office sollte mit dem Gerät kein Problem darstellen.

Dell C1660w


Eine eher minimalistische Variante stellt der Dell C1660w aus dem Hause Dell dar. Dieses Modell beschränkt sich auf die nötigsten Funktionen. User, die eher mit Modellen mit umfangreichen Extras und zahlreichen Funktionen liebäugeln, sind mit dieser Ausgabe des amerikanischen Herstellers sicher nicht gut beraten. Die Tatsache, dass der Drucker eher minimalistisch gehalten ist, heißt aber nicht automatisch, dass es sich hierbei um ein minderwertiges Modell handelt. Positiv fällt zunächst einmal die Kompakt auf. Das Design ermöglicht es zudem, den Drucker auf relativ kleinem Raum unterzubringen. Auch leistungsmäßig hat der Dell C1660w einiges „unter der Haube“. Die Druckqualität ist ausreichend, wenngleich sie die Ästheten unter den Usern nicht wirklich vom Hocker reißt.

Überraschenderweise erscheint der Farbdruck hier besser als der Textdruck in Schwarz-Weiß. Fotos sollte man – wie bei so vielen Laserdruckern – ohnehin nicht unbedingt ins Kalkül ziehen. Das Gerät kann per USB oder WLAN mit dem Rechner verbunden werden und druckt im Vergleich zu anderen Geräten relativ laut. Auch die Folgekosten sind nicht gerade die größte Stärke des Geräts, was allerdings durch den sehr niedrigen Anschaffungspreis zumindest teilweise wieder ausgeglichen wird.

Samsung Xpress C460W/TEG

Das letzte Geräte das es in unseren Farblaserdrucker Test 2015 geschafft hat ist das Samsung Xpress C460W/TEG. Es ist ein klassischer Wegbegleiter für ein kleines Büro oder das Homeoffice. Der Samsung Xpress C460W/TEG Farblaserdrucker ist ein Multifunktionsgerät, die Funktionen des Geräts sind umfangreich, denn mit dem äußerst kompakten Modell kann der User nicht nur Dokumente ausdrucken, sondern auch scannen und kopieren. Punkten kann dieses Samsung-Modell mit seinen Drahtlosfunktionen. Nachdem man den Drucker kurz per USB mit dem Rechner verbunden hat, lässt er sich per WLAN ansteuern. Positiv: Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern legt Samsung hier ein entsprechendes USB-Kabel direkt bei, so dass dieses nicht noch extra auf eigene Kosten besorgt werden muss.

Der Drucker arbeitet mit der NFC-Technologie (Near Field Communication). Diese Funktion macht es möglich, dass der Drucker mit Mobilgeräten kommunizieren und so dessen Inhalte ebenfalls zu Papier bringen kann. Allerdings funktioniert diese Kommunikation nicht mit jedem Mobilgerät reibungslos und fehlerfrei. Einige Modelle können auch gar nicht angesteuert werden. Der Datenaustausch findet hierbei per WLAN statt. Kleine Abstriche muss der User in puncto Fassungsvermögen der Papierkassette machen. Diese fasst nur 150 Blatt. Viele Modelle der Konkurrenz haben hier deutlich mehr zu bieten. Über ein entsprechendes Display kann der Drucker auch bei ausgeschaltetem Rechner bedient werden. Über das Schrift-Display sind jedoch nicht alle Funktionen verfügbar, so dass für umfangreiche Einstellungen dann doch die mitgelieferte Software bemüht werden muss.

Die Seitenpreise des Samsung Xpress C460W/TEG sind vergleichsweise sehr hoch. Zwar können detaillierte Einstellungen hier die Kosten etwas senken – für User, die sehr viel drucken müssen oder wollen, sind hier dennoch vor dem Kauf präzise Rechenspiele angesagt. Der Stromverbrauch ist im Grunde okay, jedoch zieht das Gerät auch im ausgeschalteten Zustand 0,3 Watt – ein doch eher hoher Wert. Die Qualität der Ausdrucke ist für den Einsatz in kleinen Büros oder dem Home Office ausreichend. Nicht ganz so zufriedenstellend ist die Tatsache, dass es beim Scanvorgang Streifen gibt. Dieser Malus hat natürlich auch Auswirkungen auf die Qualität von Kopien.

Insgesamt ist der Samsung Xpress C460W/TEG für kleinere Büros oder Heimanwender bestens geeignet. Allerdings sollten sich Vieldrucker Gedanken machen, ob sie sich dieses Gerät wirklich anschaffen sollten, da die Druckkosten doch sehr hoch sind.

Unser Fazit: mit dem Testsieger HP LaserJet Pro 200 M276nw e-All-in-One haben kaufen Sie ein Gerät der Spitzenklasse zu einem gutem Preis. Die Kosten pro Druck sind zwar nicht günstig, landet aber im gutem Mittelfeld. Das Farblaser Multifunktionsgerät eignet sich sich nicht nur für Privatanwender sondern auch für kleine Betrieb.

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