Laser oder Tintenstrahl? Diese Frage stellen sich Privatanwender und auch geschäftliche Nutzer wohl schon seit Jahrzehnten. Für beide Druckervarianten existieren eigene Vor- und Nachteile, so dass es sich lohnt, einen etwas genaueren Blick auf die Technik zu werfen.

LaserdruckerTintenstrahlgeräte – die richtige Wahl für Privatanwender?

Tintenstrahldrucker alleine existieren heute kaum noch, denn meist handelt es sich um Multifunktionsgeräte, welche auch scannen und kopieren können (und manchmal ist auch eine Fax-Funktion eingebaut). Ein großer Vorteil dieser Geräte ist die Tatsache, dass sie sehr günstig sind: Bereits für etwa 50 Euro gibt es Tintenstrahldrucker, welche für Privatanwender, die hin und wieder ein wenig Papierkram erledigen müssen, mehr als ausreichen. Auch qualitativ können diese Modelle durchaus etwas höhere Ansprüche zufriedenstellen. Weiterhin existiert ein großer Markt an Zubehörteilen, teure Tintenkartuschen etwa können auch von Drittherstellern wesentlich billiger erstanden werden. Beim Fotodruck haben die Tintenstrahldrucker in der niedrigen Preisklasse außerdem immer einen Vorteil gegenüber ihren Kollegen aus dem Laserlager.



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Nicht perfekt für den professionellen Einsatz

Nachteile bestehen unter anderem darin, dass Tintenstrahldrucker höhere Folgekosten als gute Laserdrucker verursachen. Außerdem können sie qualitativ nicht mit den Ausdrucken aus guten Toner-Geräten mithalten. Ein Nachteil in Büros ist außerdem die Tatsache, dass Erzeugnisse aus Tintenstrahldruckern nicht sofort trocken sind – im Gegensatz zu Laserdruckern. Wenn viel Papier schnell archiviert werden soll, kann dies durchaus störend sein.

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• Vorteile Tintenstrahldrucker

– Günstige Einstiegskosten.
– Hoher Funktionsumfang selbst bei preiswerten Modellen.
– Ausreichende Qualität für Privatanwender.
– Platzsparend.
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• Nachteile Tintenstrahldrucker

– In der Regel niedrigere Qualität als bei vergleichbaren Laserdruckern.
– Hohe Folgekosten, wenn ein hohes Druckvolumen aufkommt.
– Tintenkartuschen vom Originalhersteller sehr teuer.

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Laserdrucker – die Wahl für den anspruchsvollen Kunden

Hochwertige Laserdrucker sind für einen entsprechenden Preis den Tintenstrahldruckern überlegen, solange es sich nicht um den Fotodruck handelt. Die Qualität bei in der Preisklasse vergleichbaren Geräten spricht deutlich für die Laserdrucker. Weiterhin sind diese Geräte oft schneller und in der Folge auch günstiger, da Laserdrucker weniger Cent pro Seite benötigen, um auf dasselbe Ergebnis zu kommen. Wichtig für einige Anwender könnte auch die Tatsache sein, dass die Ausdrucke aus einem Laserdrucker resistent sind gegenüber Feuchtigkeit oder UV-Einstrahlung. Wer häufig Papierkram archivieren möchte, greift also besser zum Laserdrucker.

Einschränkungen für den Privatanwender

Aber Laserdrucker haben auch Nachteile: Sie sind groß, deutlich teurer bei einem vergleichbaren Funktionsumfang und beim Fotodruck legt sich insbesondere bei günstigen Geräten häufig ein sichtbares Raster über das Bild. Auch kann der Umgang mit Tonerkartuschen zu Beginn ungewohnt sein.

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• Vorteile

– Sehr hohe Qualität bei entsprechend hochwertigen Geräten.
– Besser geeignet für Büros aufgrund schnellerer Druckgeschwindigkeit.
– Niedrige Folgekosten bei hohem Druckvolumen.
– Geringe Wartungskosten im Vergleich zu Tintenstrahldruckern -> weiterer Vorteil für den Einsatz in Büros.

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• Nachteile

– Multifunktionsgeräte mit Farbdruck sind deutlich teurer als vergleichbare Tintenstrahlgeräte.
– Laserdrucker benötigen mehr Platz als Tintenstrahldrucker.
– Für den Fotodruck nur bedingt geeignet, es sei denn, es handelt sich um speziell für den Fotodruck konzipierte Geräte.
– Kein Anhalten des Druckvorgangs möglich (kein großer Nachteil).

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Fazit

Für Privatanwender dürfte der Tintenstrahldrucker nach wie vor die bessere Wahl sein. Erst bei einem hohen und regelmäßigen Druckaufkommen rentiert sich die Investition in einen Laserdrucker. Büros und andere Produktivumgebungen können aber gerne zum Laserdrucker greifen, denn dort spielen die hohen Anschaffungskosten wohl kaum eine Rolle.